Der Infoblog von Carsten Joost zur Rufschädigung 2012

Willkommen auf meinem Infoblog. Ich möchte hier versuchen, die rufschädigenden Vorgänge aus dem Jahre 2012 rund um „Mediaspree Versenken“ aus meiner Sicht aufzuklären. Die Vorwürfe gegen mich waren absurd und unhaltbar und m.E. hauptsächlich dazu geeignet, den politischen Kurs der Spreeuferkampgagne von einer offenen Beteiligungsform mit Ideenaufrufen und -werkstätten zurück in das linksradikale Fahrwasser der Gründungszeit zu bringen. Das ist gelungen: Sämtliche Beteiligungsverfahren sind von der Webseite getilgt und die Kampagne ist zusammengeschrumpft. Schade.

Was ist 2012 passiert bei Mediaspree Versenken?
Am 8. März 2012 haben Jörg Morzynski, Susanne Hammer und Paul-Martin Richter namentlich eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie schwere Vorwürfe gegen mich erhoben. Von „unsachgemäßer sowie intransparenter Kassenführung“ war die Rede. Außerdem hätte ich Anfragen und Gelder der Initiative vorenthalten.
Meinen Teil der Kampagnenkasse wurde daraufhin geprüft und wurde – auch von den o.g. Peronen – als in Ordnung befunden. Anders sieht es leider mit der Merchandise-Kasse von Jörg Morzynski aus, die relevante Fehlbeträge auswies. Auch das weiß jeder der Beteiligten.
Dass ich in Trennung zu meiner Kassenverwaltung gelegentlich auch persönliche Aufträge für Stadtführungen, Buchartikel oder Vorträge bekam, war weder ein Geheimnis noch besonders umstritten in der Initiative. Es wäre auch grotesk gewesen, wenn zum Dank für meine ehrenamtliche Arbeit für mich als Freiberufler (wie von den dreien nachträglich gefordert) eine Art Berufsverbot bestanden hätte – „alle Engagements zum Thema Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung seien Sache der Initiative und Gelder abzuführen.“
Die meist geringen Aufwandsentschädigungen für solche Einzelleistungen habe ich selbstverständlich für mich verwendet und das war auch kein Geheimnis. Die „Ankläger“ haben dann der Presse von einem Betrag im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich berichtet, der strittig sei. Was das genau gewesen sein soll, blieb unklar.
Dass solche persönlichen Anfragen über die Initiativenadresse agspree@gmx.de kamen und die Abwicklung darüber liefen, sehen die Kritiker als höchst verwerflich an. Sicher, das hätte man auch anders machen können. Aber das führte dazu, dass alles transparent geblieben ist. Alle Vorgänge waren dadurch nachvollziehbar und einige hatten den Zugang zur Mailadresse, wie eben Jörg Morzynski auch. Sonst hätte er die rund 14000 Mails nicht kopieren und auswerten können.
Es ist nach wie vor eine große Tragödie, dass es am 8. März nicht zu dem verabredeten klärenden Treffen kam, sondern stattdessen die verheerende Pressemitteilung an tausende Empfänger rausging. Verhindert wurde das Treffen, welches die Schmutzkampagne durchaus hätte verhindern können, von Paul-Martin Richter. Dieser hatte sich dann aber zwei Tage nach der Versendung der Presseerklärung plötzlich aus allem herausgezogen und ließ die anderen beiden „im Regen“ stehen und die Kampagne gegen die Wand fahren.