Fazit und Ausblick

Es gab keinen Beschluss der AG Spreeufer, denn die „Rausschmissinitiative“ wurde von drei schon länger nicht mehr Aktiven im Geheimen an der Aktiven-Gruppe vorbei vollzogen. Ich muss betonen, dass ich seit dem 08.03.2012 mit den Aktivitäten der übrig gebliebenen „Initiative Mediaspree versenken“ rund um Jörg Morzynski nichts mehr zu tun habe.
Der politische Schaden durch den Alleingang einzelner, der zu einem presseöffentlichen Hohn auf das bürgerschaftliche Engagement geführt hat, wird weder dadurch gelindert, wenn man einerseits so tun will, als wäre nichts gewesen, noch durch die Verbreitung immer neuer Behauptungen über mich, um eben doch irgendwie Recht gehabt zu haben.
Die AG Spreeufer, die den Bürgerentscheid und die jahrelange Kampagne „Spreeufer für alle!“ sowie den „Ideenaufruf Kreuzberger Ufer“durchgeführt hat, gibt es in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr. Fast alle Aktiven haben sich von der Mitwirkung bei „Mediaspree Versenken AG Spreeufer“ zurückgezogen.
Als erste „Amtshandlung“ hat Jörg Morzynski auf der Initiativen-Webseite alle Partizipationsprojekte gelöscht – die Ideenwerkstätten und unseren „Ideenaufruf Kreuzberger Ufer“. Dennoch besuchte er konsquent die Folgetreffen des Ideenaufrufs, ganz offensichtlich um zu verhindern, dass dort etwas mit mir weitergehen könnte.
Es stellt sich die Frage: Wie weiter mit dem Bürgerentscheid, der durchaus einige genauso behutsame wie leidenschaftliche Aktivisten braucht? Über einen Ideenaustausch mit Interessierten wäre ich erfreut. carsten-joost@gmx.de
Vielen Dank für die zahlreichen Nachrichten, die mir Kraft wünschten und die Vorgänge entschieden verurteilten.
Zu den persönlichen Vorwürfen habe ich in meiner Erklärung (unten) meine Position dargestellt.


2 Antworten auf „Fazit und Ausblick“


  1. 1 Isolde 18. März 2012 um 13:46 Uhr

    es ist schon ne ganz schön schräge Veranstaltung

    es gibt genau 3 namentlich bekannte Leute, die die Vorwürfe stützen, alle weiteren Äußerungen von Leuten die Joost massiv angreifen sind anonym

    es gibt sehr wenige weitere nur-Kritiker die sich namentlich äußern, diese teilen aber die massiven Vorwürfe gar nicht oder nur sehr bedingt

    es gibt einen etwas zurück liegenden Vorfall, bei dem Joost mal mit einer Bierflasche in der Hand die Beherrschung verloren hat (das ist natürlich nicht in Ordnung), sehr viele kennen den Vorfall, aber in dem Kontext in dem es geschehen ist hat er nicht dazu geführt, nicht mehr mit Joost zusammen zu arbeiten (das gilt im Besonderen für Jörg Morzynski, hat er lange Zeit mit einem Gewalttäter zusammen gearbeitet oder wird der Vorfall jetzt überzeichnet?)

    es gibt eine ganze Reihe Leute, die namentlich Joost stützen, teilweise auch verbunden mit Kritik an persönlichen Verhaltensweisen Joosts,keinesfalls aber im Sinne der Dreiergruppe

    sehr häufig ist zu lesen, dass die Art und Weise wie hier vorgegangen wird allen schadet, die sich gegen das Diktat der Investoren auflehnen,welche bestimmt gerade den Schampus kalt stellen

    Gibt es etwas was ich übersehen habe?

  2. 2 Nobody 19. März 2012 um 10:08 Uhr

    Ich finde diese ganze Auseinandersetzung überflüssig. Und die drei schneiden sich nur ins eigene Fleisch. Das schadet jedweder Basisbewegung. Eine kritische Auseinandersetzung miteinander hat anders stattzufinden. Das sollten spätestens die Häuserkämpfe der 80er und 90er gelehrt haben.
    „Allein machen Sie Dich ein.“
    http://www.youtube.com/watch?v=LaXqlkeXNA8

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.